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10 Facts für Shopaholics

Carlotta Cornelius · 24.08.2017

Wieder mal auf Schnäppchenjagd: Carlotta Cornelius © Fabian Stock/chuckphotographics.de

Wieder mal auf Schnäppchenjagd: Carlotta Cornelius © Fabian Stock/chuckphotographics.de

Luxuskleidung, Taschen, Schuhe: k50-Redakteurin und Modebloggerin Carlotta Cornelius verrät, wie sie sich mit kleiner Geldbörse große Shopping-Träume erfüllt.

Wer träumt nicht ab und an davon: Luxusbekleidung, Taschen, Schuhe … doch woher das Geld nehmen? Als passionierte Schnäppchenjägerin kann ich zwar kein Geld hexen, weiß aber, wie man sich auch mit kleiner Geldbörse große Träume erfüllen kann. Für euch habe ich meine besten Erfahrungen in zehn Tipps & Tricks zusammengefasst.

Kenne die Marken

Wer die Marken nicht kennt, weiß mitunter gar nicht, was ihm alles entgeht. Vor allem auf Ebay kann die Suche nach ausgefallenen Marken für den geschulten Schnäppchenjäger sehr ergiebig sein. Doch wie kann man sich orientieren? Eine gute und einfache Möglichkeit, „neue" Designer zu entdecken, ist es, sich bei Nobel-Online-Shops wie Net-a-Porter.com oder Stylebop.com durch die Listen der Designer zu klicken – denn dort verbirgt sich das ein oder andere künftige Lieblingslabel.

Wisse wo

Eine neue Sonnenbrille gefällig? Und möglichst eine vom Designer? Kein Problem – solange man weiß, wo man suchen muss! Eine Möglichkeit sind natürlich Outlets, aber hier sind die „großen" Marken oft immer noch sehr teuer. Mit „Trash-Outlets" wie TK Maxx ist man dagegen besser bedient, denn zwischen all den unbekannten Marken stößt man ab und an doch auf ein echtes Designer-Stück. Ebenso wichtig sind Flohmärkte: Auch hier kann man äußerst preiswert an Markenteile herankommen! Im Netz kann man sich schon im Vorhinein informieren, wo es eine besonders gute Auswahl gibt. Mein letzter und allerbester Geheimtipp für Schnäppchenjäger ist die Bucht der verlorenen Schätze: Ebay! Denn hier verbergen sich wahre Kunstwerke der Modeindustrie – zu Spottpreisen. Das Herumstöbern dort ist allerdings eine Wissenschaft für sich, weshalb dieser Sparte die letzten fünf Punkte gewidmet sind.

Keine Scheu!

Wer Schnäppchen sucht, sollte keine Scheu vor Secondhand haben! Die schönsten Schätze findet man nun mal leider nicht in Outlets, sondern auf Flohmärkten und Online-Plattformen, meist im schon getragenen Zustand – doch da kann ich euch beruhigen: Designerteile hoher Preisklassen werden von ihren Besitzern meist ausreichend geschätzt, so dass diese sehr gepflegt und in einem ordentlichen Zustand sind. Was mir die Erfahrung ebenfalls beigebracht hat: Die Besitzer besagter Schätze sind in der Regel gut betucht. Viele verkaufen Teile, die richtig teuer waren, aber trotz allem nicht oft getragen wurden. In dem Fall ist die Kauflust der reichen Leute für uns Schnäppchenjäger von Vorteil, denn so werden nagelneue oder nur einmal getragene Stücke als gebraucht angeboten. Ladenduft inklusive. Und auf Flohmärkten kann man sich ganz einfach live vom Zustand der Sachen überzeugen.

Wisse wann

Natürlich ist es von Vorteil, dann zu jagen, wenn der Rest der Meute anderweitig beschäftigt ist. Habt ihr also einmal in der Woche unerwartet frei (nicht (!) an regulären Feiertagen), dann nutzt die Gelegenheit, um noch vor allen anderen den Outlet-Verkauf zu durchstöbern. Im besten Falle erkundigt ihr euch, wann beispielsweise TK Maxx in der Woche mit neuen Waren beliefert wird und seid dann als erste Kunden zur Stelle.
Auf Online-Plattformen wie Ebay verhält sich das Terrain leider etwas anders – denn gebt es zu: Wer hat nicht schon mal während eines Praktikums heimlich im Internet gesurft! Genauso verhält sich das leider auch mit den Arbeitnehmern. Deshalb ist vormittags die Wahrscheinlichkeit zwar höher, etwas günstig zu schießen, aber wenn da noch jemand sitzt, der das Teil unbedingt haben will, wird ihn das keinesfalls daran hindern, mitzubieten. Ich empfehle daher: Shoppt besonders in den großen Urlaubszeiten oder sucht gezielt nach Auktionen, die in den frühen Morgen- oder Nachmittagsstunden enden, wenn alle Welt im Berufsverkehr steckt. Günstig ist es auch, schon im Winter nach Sommerklamotten zu sehen und andersherum. Klar fällt das jeweilige Angebot dann etwas kleiner aus, aber dafür gehen die Sachen auch umso günstiger weg!

Handle!

Da man sich beim Flohmarkt leider nicht so gut an das „Wisse wann"-Prinzip halten kann (entweder man ist früh da und grast alles als erster ab oder man ist spät und kann bei den Restposten tolle Angebote rausschlagen), wird eine Sache besonders wichtig: Das Handeln! Handeln kann man am besten in den letzten Stunden des Flohmarkt-Tages, da die Verkäufer dann etwas nachgiebiger sind – sie wollen ja ihre Ware loswerden! Ganz wichtig dabei: Keine zu großen Scheine und Kleingeld dabei haben! Immer auf der sicheren Seite ist man natürlich mit der klassischen Heiße-Kartoffel-Technik: Zehn! - Zwanzig! Zwölf! - Achtzehn! usw. Wer mutiger ist kann beispielsweise auch einen Betrag nennen und behaupten, nicht mehr Geld dabei zu haben. Außerdem sollte man als Käufer immer sehr direkt und bestimmt auftreten. Je selbstsicherer ihr wirkt desto unsicherer wird der Verkäufer.

Tags: Mode

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